Maria M.

Autorin Maria M.

“Ein Sommertag” Novelle

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Maria M.

Kurzfassung:

Ende der siebziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts begegnet ein Schweizer Mananger im “besten Mannesalter” – nämlich um die Fünfzig, der in seinem Leben schon fast alles erreicht hat und der Monotonie seiner Ehe unterliegt, in einem englischen College, in dem er ein Praktikum für sein Englisch absolviert, einer Frau, die aus einer ihm unbekannten Welt kommt -
der Sowjetunion – und auf ganz andere Art und Weise als die ihm bisher bekannte vom Leben, dem Sinn des Lebens und der Liebe erzählt. Tief
beeindruckt von dieser Begegnung beschließt er, ein sonst stets nach den
Regeln der Vernunft handelnder Mann, einen ungewöhnlichen Schritt: er wagt aufs neue, sein Glück zu versuchen. Es wäre vielleicht nur ein unterhaltsamer Liebesroman entstanden, wenn die Schriftstellerin nicht auf sehr interessante und fließende Art von den sozialen Problemen der Menschen und Länder in beiden “Systemen” erzählt hätte.

Probelesen:

Es gibt etwas Faszinierendes am typisch englischen Sommer, wenn – entgegen allen Prognosen morgens früh das Himmelblau – von den Sonnenstrahlen überflutet – zärtlich mit dem satten Grün der Wiesen und Felder flirtet und die Vögel mit ihrem Gesang die Geräusche alles Normale und Übrige überstimmen! Man freut sich – ohne nach dem Grund zu suchen. Man liebt alles, was man sieht, man versteht alles nur im guten Sinne, man denkt – oder besser – man will nicht an etwas Unbequemes, Ungutes denken. Ja, so etwas können wir oft nur der Natur verdanken! Wie hat das so gut Friedrich von Schlegel gesagt: “Wer die Natur nicht durch die Liebe kennenlernt, der wird sie nie kennenlernen.”

An so einem wunderschönen Sommermorgen, Ende der siebziger Jahre, gingen eine Frau und ein Mann in einem Vorort von London – Tweekenham – zu der kleinen Bahnstation mit dem reizenden Namen “Strawberry Hill”. Sie warteten auf einen Zug in Richtung London und unterhielten sich belanglos in deutscher Sprache. Kurz darauf lief der Zug ein und lud freundlich zum Zusteigen ein. Die beiden stiegen zu und nahmen ihre Plätze im leeren Abteil ein. Sie saßen sich am Fenster gegenüber und schauten sich eine Weile an. Sie sagte:
“Es ist schön, das Sie mich mitgenommen haben. Wissen Sie, als Frau ist man doch unsicher in einer fremden und so großen Stadt. Nein, nicht, daß Sie denken ich habe Angst oder bin ängstlich von Natur aus, aber trotzdem: in Begleitung geht es doch besser und  angenehmer. Und ich wollte so gerne die National Gallery of London besuchen – ein Traum von mir!”
“Bitte, sage mir doch “du”, einfach “du”, ich heiße Antonio, Du kannst mich auch Toni nennen.” Sie schluckte ihre Verlegenheit runter:
“Antonio! Warum Italienisch, Sie, ach, verzeih, du bist doch Schweizer?”
“Ja, bin ich – aber aus dem italienischsprachigen Raum. Und du bist Russin mit dem schönen Namen Tatjana, wie ich schon von deinen Klassenkameraden gehört habe. Wie konntest du überhaupt hierher kommen? Ist es nicht schwierig oder gar unmöglich für Russen, ins westliche Ausland zu reisen?”
“Schon! – erwiderte Tatjana, – aber ich kam auch nicht aus Russland hier nach England, sondern lebe in Deutschland und nach dort kam ich nach vorheriger Heirat mit einem Deutschen.”
“Und wie kamst du auf die Idee, ohne deinen Mann zu reisen, Tatjana?”
“Ach, weißt du, mein Mann kriegt nie Urlaub im Sommer und ich muß in den Ferien alleine die Zeit verbringen, weil ich gerade im Sommer meinen Urlaub nehmen muß. So kam ich auf die Idee mein Englisch aufzufrischen und buchte diese Reise als “Bildungsurlaub”.
“Und du, Antonio, warum bist du hier im College?”
“Ja, ich brauche englisch für meinen Beruf”.
“Und was machst du beruflich?”
“Ich bin Manager für den Tunnelbau und bekomme oft irgendwelche Unterlagen direkt in englisch. Es ist besser, wenn man selber alles lesen kann und nicht erst in die Übersetzung  geben muß”.
Sie schwiegen. Tatjana guckte ins Fenster und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen betrachtete sie die vorbeiziehende Landschaft. Grün und Blau wechselten mit Farbtupfern von kleinen typisch englischen Häusern in Weiß oder Ziegelsteinrot. Hübsch, friedlich und aber auch fremd, für sie – eine unbekannte Welt! Antonio setzte sich gemütlich auf die gegenüberliegende Bank und schaute schweigend seine Begleiterin an. “Interessant,- dachte er, – wenn man ihr Gesicht so einfach betrachtet, findet man es nur niedlich; blickt man  aber auf ihre Gesichtszüge einzeln, staunt man, was für schöne Konturen dieses Gesicht hat, ehrlich, so was habe ich nicht oft getroffen! Was für ein schöner Mund, die Lippen wie gezeichnet von einer gekonnten Hand mit einer Sorgfalt und Begeisterung für alles Schöne! Die Augen: das ist doch reines  …

Das Buch können Sie über die Autorin beziehen. Der Preis beträgt 14,90 €

Мария М.
“Лондонский романс” – новелла

Краткое содержание новеллы.

В конце семидесятых годов двадцатого столетия один швейцарский  менеджер в «лучших годах мужского возраста» – а именно примерно в пятьдесят, который в своей жизни  достиг почти всего и примерился с монотонией своего брака, встретил в одном английском  колледже, где он проходил практику английского языка, молодую женщину, которая была из незнакомого ему мира – Советского Союза – и которая  совершенно другим, незнакомым ему до сих пор взглядом, смотрела на жизнь, смысл её и значение любви в жизни! Находясь под глубоким впечатлением, произведенным этой встречей, этот мужчина принимает, в противоречие всем своим правилам благоразумия, решение на необыкновенный шаг – он рискует попытку на свое новое счастье.
Возможно из этого получилась бы занимательная история про любовь, если бы писательнице не удалось в очень интересной форме рассказать о проблемах людей и стран в обоих системах.

Начало новеллы:

Есть что-то замечательное в типично английском лете, когда  всем прогнозам вопреки,  утром рано голубизна неба, заливаясь солнечными лучами, флиртует нежно с сочной зеленью лугов и полей, а птицы заглушают своим пением звуки всего остального и повседневного! И ты радуешься без причиры! Ты любишь все, окружающее тебя, воспринимаешь все только в положительном смысле, думаешь или лучше сказать – не хочешь думать – о чем-то принудительном и недобром! Да, за это часто нужно   благодарить только природу! Как это так хорошо и правильно сказал Фридрих фон Шлегель «Кто через любовь не познает природу, тот ее никогда не узнает!» – А может быть и наоборот тоже?
В одно такое прекрасное летнее утро, в конце семидесятых годов, в пригороде Лондона – Твикенгем – шли женщина и мужчина к небольшой железнодорожной станции с привлекательным названием «Клубничный холмик». Они ждали поезда в Лондон и разговаривали о чём-то обыденном на немецком языке. Вскоре уже подбегал пригородный поезд, приветливо приглашая к поездке. Оба  поднялись в вагон и заняли места в свободном купэ у окна, напротив друг друга, и сморели некоторое время молча друг на друга.
Она заговорила первая:
- Это хорошо, что Вы меня с собой взяли! Знаете, женщине одной и при том в таком большом, незнакомом городе чувствуется не очень то приятно! О, нет, не подумайте, что я одна стесняюсь, или же я боязливая от природы! Только в сопровождении все рано лучше! Да и я так хотела в национальную лондонскую галлерею! Это просто – мечта моя!
- Пожалуйста, обращайся ко мне на «ты»! Просто так, говори мне «ты»! Меня зовут Антонио! Ты можешь меня  Тони звать!
Она проглотила свое смущение.
- Антонио! Почему итальянское? Вы, ах, прости, ты же швейцарец?
- Да, я швейцарец, но из той части Швейцарии, которая говорит на итальянском. А ты русская с очаровательным именем Татьяна, которое я слышал от твоих одноклассников. Мне вообще-то не понятно, как ты смогла сюда приехать! Разве это возможно  для русских из Союза  выезжать на Запад!?
- Конечно не возможно! Но я приехала в Англию не из России! Я живу в Западной Германии, а туда я выехала по замужеству с немцем.
- А почему ты здесь одна, без мужа?
- Ах, знаешь, мой муж не может взять отпуск летом, а я вынуждена его как раз летом брать    и, чтобы дома одной не сидеть, я решила  «освежить» немного английский язык и использую мой отпуск, как «отпуск для образования». А ты, Антонио, …

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